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 | ALLG. INFORMATIONEN |
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 | Allgemeine Hinweise für ambulante Operationen Viele Operationen, die bisher in Deutschland im Krankenhaus durchgeführt wurden, können ohne Probleme ambulant ablaufen. Dazu gehören unter anderem Leistenbruch-, Krampfadern-, Hämorrhoiden-, Hand- und Fußoperationen.
Eigentlich dürfen die gesetzlichen Krankenkassen seit der letzten Gesundheitsreform nur noch bei schwerkranken oder sehr alten Patienten mit diesen Diagnosen die Kosten für eine stationäre Behandlung übernehmen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel (z. B. bei besonders ausgeprägten Befunden oder bei einer zu erwartenden aufwändigeren Therapie).
Neben den deutlich geringeren Kosten hat das ambulante Operieren aber auch noch andere, wichtige Vorteile:- Die Komplikationsrate ist geringer, da der Patient nicht mit den sogenannten 'Krankenhauskeimen' oder anderen schwer kranken Patienten in Kontakt kommt.
- Außerdem ist die Thromboserate niedriger, da man sich zwangsläufig zu Hause mehr bewegt als im Krankenhaus(bett).
- Nicht zu vergessen,daß man sich als Kassenpatient nur im ambulanten Bereich den Operateur selbst auswählen darf und ihn auch vor und nach der Operation zu Gesicht bekommt, da die Voruntersuchung, die Operation und auch die Nachbetreuung in einer Hand liegen.
Wenn eine operativ behandlungsbedürftige Erkrankung festgestellt wurde, kann nicht selten der Eingriff ambulant durchgeführt werden, so dass auf einen stationären Aufenthalt im Krankenhaus verzichtet werden kann. Dieser wird dann in der im gleichen Gebäude befindlichen OP-Abteilung der EMMA-Klinik, Seligenstadt vorgenommen. Im Allgemeinen werden beim ambulanten Eingriff nachweislich weniger Komplikationen wie Thrombosen oder Wundinfektionen beobachtet.
Allerdings müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, so dass folgende Punkte zu berücksichtigen sind:- Es dürfen keine schwerwiegenden Begleiterkrankungen vorliegen. Im Zweifelsfall wird zusammen mit dem Narkosearzt entschieden, ob noch zusätzliche Untersuchungen notwendig sind oder ob es prinzipielle Gründe gegen eine ambulante Operation gibt.
- Es ist auf jeden Fall eine Vorstellung in der Narkoseabteilung der Emma-Klinik nowendig, die einige Tage vor dem geplanten Eingriff erfolgen sollte. Hier werden dann die möglicherweise notwendigen Voruntersuchungen wie Blutbild, EKG, Lungen-Röntgen besprochen. Unter gewissen Umständen ist auch ein telefonisches Gespräch ausreichend. Telefon Narkoseabteilung: 06182-960200
- Der/die Patient/in muß telefonisch erreichbar sein. Er/sie wird am Abend nach der Operation angerufen.
- Nach einer ambulanten Operation darf man kein Fahrzeug führen.
- Es sollte zumindest bis zum nachfolgenden Tag eine Betreuungsperson (Partner/in, Freund/in) zu Hause anwesend sein
- Die Patienten sollten zum vereinbarten Termin geduscht und in sauberer bequemer Kleidung zur Operation kommen.
- Die zu operierende Region (z.B. Bauch, Leiste, Bein) sollte entsprechend enthaart sein.
- Die notwendigen Untersuchungsbefunde (Laborwerte, EKG, Rö.-Bilder etc.) sollten spätestens am OP-Tag mitgebracht werden.
- Bei Rückfragen und Problemen ist der Operateur entweder über die Praxis (06182-960100) oder über Mobil-Telefon erreichbar.
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