Orthopädische Chirurgie

Der Fachbereich ist spezialisiert auf die Bereiche Arthroskopische Chirurgie, Fußchirurgie, Endoprothetik und Sporttraumatologie.

Dr. med. Eckhard Brüning
Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Sportmedizin sowie zertifizierter Fußchirurg (GFFC)

Dr. med. Eckhard Brüning ist seit über 20 Jahren als Chirurg tätig. Sein Spezialgebiet ist die arthroskopische Kniechirurgie und die Fußchirurgie. Mehr

Dr. med. Detlev Grapentin
Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie

Dr. med. Detlev Grapentin verfügt über langjährige Erfahrung als Chirurg. Sein Spezialgebiet ist die arthroskopische Schulter- und Kniechirurgie sowie die Endoprothetik. Mehr

Dr. Georg Janda
Facharzt für Chirurgie, Notfallmedizin und zertifizierter Fußchirurg (GFFC), Schwerpunkt: Fuß- und Handchirurgie

Der erfahrene Chirurg ist mit seiner Praxis in Groß-Gerau seit Januar 2011 Teil der Überörtlichen chirurgischen Gemeinschaftspraxis. Mehr

Dr. med. Peter K. Filzmayer
Facharzt für Chirurgie, Unfallarzt und Durchgangsarzt
Zusatzbezeichnungen: Sportmedizin und Chirotherapie
Schwerpunkt: Allgemeine Chirurgie und Handchirurgie

Dr. med. Peter K. Filzmayer verfügt über eine 35jährige Erfahrung als Chirurg. Mitglied der Überörtlichen Chirurgischen Gemeinschaftspraxis ist er seit 1.10.2011. Mehr

 

Unser Behandlungsspektrum

Der Fachbereich ist spezialisiert auf die Bereiche Arthroskopische Chirurgie, Fußchirurgie, Endoprothetik und Sporttraumatologie.

Im Rahmen dieser Spezialisierung werden sowohl Erkrankungen der Füße und der Schultern als auch der Hüft- und Kniegelenke behandelt. Zentrales Ziel ist dabei die Erhaltung oder Wiederherstellung einer schmerzfreien Mobilität für alle Altersgruppen. Als erfahrene Experten setzen die Ärzte dabei auf das Konzept einer frühen Mobilisierung und einen weitgehenden Verzicht auf fixierende Verbände, damit eine möglichst rasche Erholung der ursprünglichen Funktion realisiert werden kann.

Fußchirurgie

Hallux valgus

Unter einem „Hallux valgus“ verstehen Experten eine Fehlstellung im Großzehenballen. Diese Fehlstellung kann starke Schmerzen verursachen und sogar das Gangbild beeinflussen. Eine Operation ist grundsätzlich nur dann angezeigt, wenn die Fehlstellung Beschwerden verursacht. Aus rein kosmetischen Erwägungen sollte eine Operation nicht umgesetzt werden. Ziel eines operativen Eingriffs ist stets die Wiederherstellung der Funktion, die freie Beweglichkeit im Großzehengrundgelenk (Ausnahme bei Versteifung) und die Schmerzbeseitigung. Dank moderner Operationsmethoden und innovativer Implantate, die im Fuß verbleiben können, ist nach einem Eingriff vielfach eine sofortige Belastung im flachen Verbandschuh gegeben.

Arthrose Großzehengrundgelenk

Unter einer Arthrose versteht man den Gelenkverschleiß, der das altersübliche Maß übersteigt. Betroffene leiden häufig unter Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Für die Behandlung gilt der Grundsatz der stadiengerechten Therapie. Das bedeutet, dass eine gelenkerhaltende Operation meist nur bei einer beginnenden Arthrose angezeigt ist, bei einer fortgeschrittenen Arthrose ist eine gelenkerhaltende Operation in den meisten Fällen nicht mehr sinnvoll. In diesen Fällen muss eine sogenannte Versteifungsoperation durchgeführt werden. Dabei werden die Knochen fest miteinander verbunden. Überraschenderweise bleibt die Funktion des Fußes hinsichtlich statischer und dynamischer Belastbarkeit nach einer Versteifungsoperation so gut erhalten, dass selbst Fußballer oder Marathonläufer ihrem Sport mit einem versteiften Gelenk nachkommen können.

Hammerzehen

Auch die sogenannten Hammerzehen erfordern eine stadiengerechte Behandlung. Das bedeutet, je nach Fortschreiten der Erkrankung müssen unterschiedliche Behandlungsoptionen in Betracht gezogen werden.

Schmerzhafte Schwielen

Schmerzhafte Schwielen werden häufig durch eine Instabilität im Fuß, durch eine Überlänge des Mittelfußknochens oder den Tiefstand des Mittelfußköpfchens verursacht.

Schulterchirurgie

Arthrosebehandlung im Schultergelenk

Eine Arthrose des Schultergelenks tritt deutlich seltener auf, als eine Arthrose des Knie- oder Hüftgelenks. In vielen Fällen kann man den Grund für das Auftreten einer Schultergelenksarthrose nicht genau diagnostizieren. In anderen Fällen kann der Gelenkverschleiß aber auch durch Unfälle oder andere Vorerkrankungen begünstigt werden. Eine Regeneration des geschädigten Gelenks ist nicht möglich. Deshalb ist es wichtig, mit Hilfe eines Eingriffs das Fortschreiten der Arthrose und die damit einhergehende weitere Schädigung des Gelenks zu verhindern. Für die Behandlung einer Arthrose stehen zahlreiche unterschiedliche Verfahren zur Verfügung: So besteht die Möglichkeit mechanische Störfaktoren wie Gewebewucherungen zu entfernen oder bei fortgeschrittenem Verschleiß einen endoprothetischen Ersatz der Gelenkfläche zu schaffen. Welche Behandlungsmethode zur Anwendung kommt, muss für jeden Patienten individuell entschieden werden.

Schulter-Luxation

Bei einer Schulterluxation springt der Oberarmkopf aus der Gelenkpfanne und muss möglichst sanft wieder eingerenkt werden. Verbleibt trotz allem nach intensiver und langer Physiotherapie eine Instabilität, muss das Gelenk eventuell operativ stabilisiert werden. Die Folge einer unbehandelten Instabilität kann der vorzeitige Gelenkknorpelverschleiß, sprich Arthrose, sein.

Engpass-Syndrom

Das Schulter-Engpass-Syndrom ist eine sehr häufige Ursache für Schulterschmerzen im mittleren und höheren Lebensalter, die meist um das fünfzigste Lebensjahr auftritt. Der Fachausdruck lautet Impingement-Syndrom.  Die Betroffenen leiden häufig unter starken Schmerzen, die oft auch am Oberarm – meist außen – zu spüren sind. Die Beweglichkeit des Schultergelenks kann im Verlauf des Impingements deutlich abnehmen. Wenn konservative Maßnahmen, wie Medikamenteneinnahme, Spritzen, Wärme- oder Physiotherapie nicht helfen, bleibt als letzte Möglichkeit ein schonender, arthroskopischer Eingriff am Schultergelenk.

Kalkschulter

Eine Kalkschulter kann die Folge eines Engpasses unter dem Schulterdach sein. Die Kalkschulter entsteht in diesen Fällen dadurch, dass das Sehnengewebe durch den Druck in seinem Stoffwechsel gestört wird und verkalkt. Aber auch schweres Heben sowie ständige chronische Fehlhaltungen, zum Beispiel an Schreibtisch und Computer, können ebenfalls zu dieser Erkrankung führen. Außerdem können Kalkeinlagerungen auch im Rahmen von Alterungsprozessen entstehen. Kalkablagerungen am Schultergelenk können lange unbemerkt bleiben. Ab einer gewissen Größe jedoch verursachen die Kalkdepots häufig Schmerzen. Wenn konservative Behandlungsmethoden scheitern, bleibt nur noch die operative Entfernung des Kalkherdes. Diese Operation wird von Schulterchirurgen immer schonend arthroskopisch durchgeführt, so dass auch die Nachbehandlung sehr rasch verläuft und die Betroffenen oft schon nach vier Wochen wieder arbeitsfähig sind und sportliche Aktivitäten ausüben können.

Kniechirurgie

Behandlung von Meniskusschäden

Der Meniskus ist ein halbmondförmiger Knorpel im Kniegelenk. Dieser erfüllt eine wichtige Funktion bei der Druck- und Kraftübertragung zwischen den Gelenkflächen im Knie, die bei Bewegung stark beansprucht werden. Ist der Meniskus beschädigt, kann das starke Schmerzen verursachen. Eine operative Behandlung ist dann angezeigt, wenn eine konservative Behandlung keinen Erfolg zeigt. Im Rahmen eines schonenden arthroskopischen Eingriffs können dann die zerstörten und einklemmenden Meniskusanteile entfernt werden. In seltenen Fällen, vor allem bei jüngeren Patienten und nach Unfällen, ist es möglich, den Meniskus durch eine Naht zu rekonstruieren. Arthroskopische Eingriffe können meistens ambulant erfolgen, das heißt der Patient kann sich zu Hause in der gewohnten Umgebung erholen.

Behandlung von Kreuzbandschäden am Kniegelenk

Die Kreuzbänder bilden einen wesentlichen Teil des Bandapparates im Kniegelenk und verleihen ihm einen wesentlichen Teil seiner Stabilität. Eine Schädigung des Kreuzbandes ist meist die Folge eines Unfalls. Auch Kreuzbandschäden können mit Hilfe der arthroskopischen Chirurgie schonend behandelt werden.

Endoprothetik

Hüft- und Kniegelenkprothetik

Prof. Dr. med. Jan Zöllner

Endoprothesen sind Implantate, die ein geschädigtes Gelenk ganz oder teilweise ersetzen und dauerhaft im Körper verbleiben. Dadurch lässt sich die körperliche Beweglichkeit erhalten oder wiederherstellen, wenn die Funktionsweise der Gelenke eingeschränkt ist. Durch den Einsatz hochwertiger künstlicher Gelenke können sich die Patienten auch noch viele Jahre nach dem Eingriff beschwerdefrei bewegen.

Hüft- und Kniegelenke können durch verschiedene Erkrankungen geschädigt werden. Neben Arthrose (Gelenkverschleiß), rheumatischen Entzündungen oder Sportverletzungen, gehören dazu auch Knochenbrüche und Fehlstellungen wie O- oder
                X-Beine.

Ob der Einsatz eines künstlichen Gelenks notwendig ist und falls ja, welche Prothese eingesetzt wird, entscheidet der Arzt nach einer umfangreichen Untersuchung und einem ausführlichen Gespräch gemeinsam mit dem Patienten.

In unserem Netzwerk wird der Bereich Hüft- und Kniegelenprothetik von Prof. Dr. Jan Zöllner, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Rheumatologie, und Kooperationspartner des Chirurgen-Netzwerkes, vertreten.

 

Weitere Informationenzum Thema Orthopädische Chirurgie haben wir in unserem Flyer für Sie zusammengestellt.